|
Frédéric
d´ Ard
Skulptur & Malerei |
|
| E-Mail: info@fredericdard.de | |
|
Frédéric d'Ard,ein
vielseitiger und willensstarker Künstler macht aus jedem Material
einen Bestandteil seiner künstlerischen Ausdruckskraft. Er nennt
sich "aus der guten alten Schule kommend, wo KÖNNEN sehr oder
am wichtigsten war". Geneigt keine Grenzen und keine vorbestehenden
kunstideologischen Projekte anzuerkennen, werden seine Werke an der Grenze
der Emotion geschaffen. Nicht einmal ein so hartes und eigenwilliges Material wie sein geliebter Marmor, angefüllt mit historischen Erinnerungen, schafft es, seine entweihte Fantasie zu zügeln. Das Organische in seinen Arbeiten ist überall zu finden und steht immer für Schönheit in der Form. Bei Frédéric d'Ard muss man von einem Stil der verschiedenen Poetiken sprechen. Zitat: Dott. Prof. Antonella Serafini, Kunstkritikerin
Frédéric d´Ard über seine Arbeit:Ich liebe meine Arbeit mit dem Stein, das Licht, das sich in den Kristallen des Marmors bricht und ihn lebendig macht. Marmor, ob aus Italien (Carrara, Lasa, Massa), aus Griechenland (Tassos, Dionysos) oder Ruschkitza (Rumänien), hat sein eigenes Leben. Marmor muss man verstehen, dem Marmor muss man sich mit Vorsicht freundlich nähern. Marmor ist wie ein Lebewesen, dessen Vertrauen man gewinnen muss bevor man sich ihm zuwendet. Der Stein in seiner scheinbaren Härte lässt sich wie alles Lebendige gerne anfassen und gibt dabei den Eindruck weich und geschmeidig zu werden, ohne seine tatsächliche Härte zu verlieren. Die Schläge tun ihm nicht mehr weh, man könnte sagen, er kollaboriert. Skulpturen aus Marmor laden zum Anfassen ein, sie fühlen sich bei Berührung warm an. Der wahre Bildhauer liebt es, wenn seine Werke "gestreichelt werden". Ich bearbeite gerne auch Rosso di Verona, der in seiner farblichen Verschiedenheit unglaubliche carnale Werte hat. Durch das Polieren erhält der schwarze belgische Stein einen faszinierenden Glanz, der jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Grauer Pietra Santa besticht durch seine wunderschönen Maserung, portugiesischer Estremos durch seine bezaubernden Pastelltöne. Dies alles sind Steine, die sich dem Künstler ergeben, um zur Kunst zu werden. Der Bildhauer - der Sculptor - ist ein Künstler, der viel Handwerk beherrschen muss.
|
|
|
Meine Rohlinge hole ich in den Brüchen bei Carrara, Lasa, in Belgien oder den Ardennen. Jeden Stein suche ich mir aus, untersuche ihn auf Festigkeit, Maserung und die Form lässt mich schon das fertige Kunstwerk erahnen. Im Atelier erfolgt das Gespräch mit dem Stein und ich ertaste, was er werden will. Schon bei den ersten Schlägen mit dem Meisel entsteht eine intensive Beziehung, die mich nicht mehr loslässt bis das Werk vollendet ist. 40 Jahre Auseinandersetzung mit der Kunst haben mich gelehrt, dass die Konfliktsituationen in der Entstehung eines Kunstwerkes kreativ sind.
|
|